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Kirche

Index Nr: 11 Objektart: Kanzel
Kurzbezeichnung: Kanzel
Stil: Klassizismus
Datierung: 1803 bis 1803
Material: Holz
Technik: Tischler- u. Bildhauerarbeit,  marmoriert, partiell
                vergoldet (Matt- u. Glanzvergoldung)
Standort: Langhaus, Ostwand
Maße: Höhe/Länge: 170cm, Breite: 128 cm,  Tiefe: 128cm
            Relieffeld am Dorsale: 92 x 35 x 5 cm
            Durchmesser Heilig-Geist-Gloriole: ca. 65 cm
Künstler: Vogl Adam (Entwurf)
Anmerkung:
HEILIGER GEIST

Die Sinnzeichen des Heiligen Geists sind der Heiligen Schrift entnommen. Als Taube erscheint er bei der Taufe Christi (Mt 3,16) und die Feuerszungen zeigen sich bei der Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Apostel zu Pfingsten (Apg 2,3).

SINNZEICHEN:
Seit dem Konzil von Nicäa wird der Heilige Geist als Taube gezeigt. Die ältesten Darstellungen finden sich anschließend bei Szenen der Taufe Christi, der Verkündigung an Maria und bei den Mysterienbildern. Im Mittelalter kommen als wichtigste Themen hinzu: Bilder der Dreifaltigkeit, die Krönung Mariens und auch andere Marienbilder. Bei Evangelisten, Kirchenlehrern und Kirchenvätern sowie bei vielen Heiligen taucht die Taube als Zeichen der Inspiration durch den Heiligen Geist auf. Bei den Bischöfen deutet die Taube auf die durch den Heiligen Geist bewirkte Wahl hin. Sieben Tauben, manchmal auch sieben Lampen oder der siebenarmige Leuchter bezeichnen die sieben Gaben des Heiligen Geistes. Tauben können auch als liturgische Gefäße oder als Sinnbilder des Heiligen Geistes über den Altären und Taufbecken erscheinen und sind seit frühchristlicher Zeit bezeugt.

DER HEILIGE GEIST IN MENSCHLICHER GESTALT:
Im Gegensatz zu Gottvater, der den Propheten erschienen ist, und zu Christus blieb der Heilige Geist nur in Darstellungen der Dreifaltigkeit in Menschengestalt vorstellbar. Doch warnte Benedikt XIV 1745 vor Darstellungen der Trinität als drei gleich gekleidete Männer und verbot die Darstellung des Heiligen Geistes allein als Jüngling. Vereinzelt zeigt der Barock den Heiligen Geist als Bräutigam, der Maria im Himmel empfängt.

Literatur:
Heinrich und Margarethe Schmidt: Die vergessene Bildersprache der christlichen Kunst, München 1995.
Hrgb. Engelbert Kirschbaum SJ, Lexikon der Christlichen Ikonographie (in 8 Bänden),  Rom/Freiburg/Basel/Wien 1968 (1994). Hiltgart L. Keller, Reclam Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten, Stuttgart 1968 (1996). Otto Wimmer, Kennzeichen und Attribute der Heiligen, Innsbruck/Wien 2000. Ökumenisches Heiligenlexikon, Internet:
www.heiligenlexikon.de Verlag Traugott Bautz, Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon; www.bautz.de
 
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